
Führungswechsel bei der GGL: Hochgrebe übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat und begleitet die laufende Überprüfung des GlüStV 2021

Der Übergang an der Spitze der Behörde
Christian Hochgrebe, der Berliner Staatssekretär für Inneres, hat am 1. Juli 2026 den Vorsitz im Verwaltungsrat der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder übernommen und damit Sandro Kirchner aus Bayern abgelöst, während die 16 Bundesländer ihre Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 fortsetzen, die bis zum 31. Dezember 2026 einen offiziellen Bericht zu Kanalisierung, Spielerschutz und Marktwettbewerb vorlegen muss.
Der Wechsel erfolgt genau in dem Moment, in dem die Länder die Ergebnisse ihrer Überprüfung zusammenführen, und Hochgrebe bringt seine Erfahrung aus der Berliner Innenverwaltung mit, um den Prozess zu koordinieren.
Hintergründe zur Rolle der GGL und des Verwaltungsrats
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder wurde als zentrale Institution geschaffen, um die Umsetzung des GlüStV 2021 bundesweit zu überwachen, und der Verwaltungsrat steuert dabei die strategische Ausrichtung sowie die Zusammenarbeit zwischen den Ländern, während die Prüfung des Vertrags Aspekte wie die Wirksamkeit von Lizenzvergaben, Werbebeschränkungen und Schutzmechanismen für Spieler beleuchtet.
Beobachter, die den Prozess seit 2021 verfolgen, stellen fest, dass die Koordination zwischen den Bundesländern durch den rotierenden Vorsitz erleichtert wird, und Hochgrebe übernimmt nun diese Aufgabe, die zuvor von Kirchner wahrgenommen wurde, der sich auf bayerische Interessen konzentriert hatte.
Der Zeitplan der Vertragsprüfung bis Ende 2026
Bis zum 31. Dezember 2026 müssen die Länder den formellen Evaluierungsbericht fertigstellen, der Daten zu Kanalisierungsraten, Spielerschutzmaßnahmen und der Wettbewerbsfähigkeit des regulierten Marktes zusammenfasst, und im August 2026 laufen bereits intensive Abstimmungen zwischen den beteiligten Ministerien, um erste Entwürfe abzustimmen.
Die Prüfung stützt sich auf Berichte aus den einzelnen Bundesländern sowie auf Statistiken der GGL selbst, die zeigen, wie sich der Markt seit Inkrafttreten des Vertrags entwickelt hat, und Hochgrebe hat angekündigt, diese Arbeiten nahtlos fortzusetzen.

Hochgrebes Aufgaben in der neuen Position
In seiner Funktion als Vorsitzender leitet Hochgrebe die Sitzungen des Verwaltungsrats, vertritt die Behörde gegenüber den Landesregierungen und sorgt dafür, dass die Frist für den Evaluierungsbericht eingehalten wird, während er gleichzeitig die operative Arbeit der GGL in den Bereichen Lizenzierung und Überwachung unterstützt.
Die Übernahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Länder bereits erste Zwischenergebnisse zu Themen wie Online-Kanalisierung und regionalen Unterschieden in der Durchsetzung diskutieren, und Hochgrebe bringt dabei seine Kenntnisse aus der Berliner Verwaltung ein, um den Austausch zwischen den 16 Partnern zu fördern.
Einordnung in den bundesweiten Kontext
Der GlüStV 2021 hat die Grundlage für eine einheitliche Regulierung geschaffen, und die laufende Bewertung dient dazu, Anpassungen vorzubereiten, die im Anschluss an den Bericht diskutiert werden sollen, wobei Hochgrebe als neuer Vorsitzender eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung unterschiedlicher Landesinteressen spielt.
Im August 2026 finden weitere Fachgespräche statt, die den Entwurf des Abschlussberichts vorbereiten, und die GGL sammelt dabei weitere Daten aus den Bereichen Spielerschutz und Marktentwicklung, um eine fundierte Grundlage zu schaffen.
Ausblick auf die kommenden Monate
Bis Dezember 2026 bleibt nur noch ein halbes Jahr, um die abschließenden Analysen abzuschließen, und der Verwaltungsrat unter Hochgrebe wird in dieser Phase eng mit den Landesbehörden zusammenarbeiten, um alle relevanten Aspekte abzudecken.
Die Übergabe der Führung hat reibungslos stattgefunden, und die Behörde setzt ihre Arbeit ohne Unterbrechung fort, während die Evaluierung des Vertrags weiter voranschreitet.
Fazit
Der Wechsel an der Spitze der GGL markiert einen wichtigen Schritt in der kontinuierlichen Umsetzung und Überprüfung des GlüStV 2021, und Hochgrebe übernimmt Verantwortung in einer Phase, die bis Ende 2026 entscheidende Ergebnisse bringen soll. Die 16 Länder bleiben weiterhin gefordert, ihre Bewertung pünktlich abzuschließen, und die Behörde unter neuer Leitung wird diesen Prozess begleiten.